Einleitung
Hochgehalten ist der Kopf, trotz der Unterdrückung. Das Auge vermischt Blut mit Tränen, wäscht überfüllt die Menschheit von der Erniedrigung der Unterwürfigkeit. Eine Flagge weht über die Menschenmenge. Ein Mond, der permanent erleuchtet. Eine reine Grabstätte, gebaut von den Edelmännern, besucht von Millionen. Um ihr kreisen die Seelen, um ihr wandern die Herzen der Gläubigen: „Der Friede sei mit dir, o rechtschaffener Diener, welcher gehorsam gegenüber Allah, dem Fürsten der Gläubigen, Al-Hassan und al-Hussein ist.“

Der Mond der Haschimiten, der Beschützer der Ehre der Fatimas. Eine Flagge der Flaggen der Gemeinschaft. Freigebigkeit, Opferbereitschaft, Entschlossenheit und Elan. Über die Horizonte hinweg ist die Szene deutlich. Sein Gedenken? Der Ausritt der Schüler der Beeinflussung. Seine Existenz entsprang dem Duft des Martyriums. Sein Meer ist reich an Perlen und Juwelen. In Karbala verkörperte er Stolz und Ehre und wurde zum Symbol der Aufopferung, Brüderlichkeit und Treue. Die göttliche Weisheit hat es so verlangt, dass Imam Hussein (as) ihm das Ufer des Euphrats übergibt, damit die Wellen von der Flut seines Lebens trinken und ihm eine spezielle Besuchsstätte und eine heilige Stellung gebührt, die für das Auge deutlich ist und über den Lauf der Zeitalter Zeuge über die Unterdrückung der Tyrannen wurde und ein Schrei der Gerechtigkeit und des Glaubens darstellt. Eine Kuppel, die die Wolken übertrifft, ein Ausdruck der Erhabenheit und der Stärke und zwei Kuppeln, die zwei Händen gleichen und vom Himmel Segen und Gaben empfangen.

Mit seinem Aufgang erhellt er immer noch die Nächte des Himmels. Die Ehrerbietung durch das Blut erhalten leuchtet er am Horizont als Mond, verzaubert die Augen der Beobachter, und zieht die Herzen der Liebenden an sich, damit sie von seinem strömenden und frischen Elixier trinken.

Auf dem Feld der islamischen Geschichte ragte Abu Fadl al Abbas als größter alleiniger Führer hervor, dem die Menschheit in seinen seltenen Heldentaten und sogar seinen anderen Taten, die voller Stolz alle Sprachen der Erde erreichten, keinen Gegenüber fand.

Während der Schlacht von at-Taff zeigte Abu Fadl einen dermaßen gewaltigen Widerstand und einen Willen, sodass sie nicht beschrieben werden können. Mit seiner Charakterstärke und Entschlossenheit war er unbesiegbar, jagte der Armee ibn Ziads Angst ein und besiegte sie auf den Kriegsfeldern und so waren und sind die Heldentaten von Abu Fadl noch bis heute ein Gesprächsthema für die Menschen.

Auch Imam As-Sadiq (as) bezeugt seinen Mut und seine Fähigkeiten und Besonderheiten: „Unser Onkel al-Abbas war scharfsichtig und standhaft gläubig“. Sein Mut macht nicht nur ihn und die Muslime stolz, sondern alle, die ihm wegen seiner Menschlichkeit verdanken und ihre noblen Werte vorbehalten.

Er war ein Vorbild der ehrenvollen Eigenschaften und großartigen Stellungnahmen. In ihm widerspiegelte sich Edelmut, Erhabenheit, Loyalität und Beistand, denn er stand seinem Bruder Imam Hussein (as) in den Tagen seiner großen Mühsal bei, opferte sich ihm und beschütze ihn mit seiner Seele. Zweifellos ist zu dieser Art von Beistand nur jemand möglich, dessen Herz Allah im Glauben prüfte und seine Rechtleitung verschärfte.

Abu Fadl al Abbas zeigte durch sein Umgang mit seinem Bruder Imam Hussein (as), wie wahrhaftige Brüderlichkeit im Islam aussieht. Er machte all ihre Werte und Ideale deutlich, sodass keine Züge der Sittlichkeit, der Rechtschaffenheit und Frömmigkeit ausgeblieben wurden sind, die er nicht offenbarte.

Eine der großartigsten Szenen, die er in seinem Beistand darstellte ist, als er am Tag von at-Taf das Wasser in die Hand nahm und sein Herz aufgrund des Durstes ausgetrocknet war, ich jedoch in diesen Momenten an den Durst seinen Bruders Imam Hussein (as) und der jungen Tochter der Ahlul-bait (as) erinnerte und sein Stolz und seine Erhabenheit ihn davon abhielten zu trinken und er das Wasser fallen lies. Schaut in den Geschichten der Gemeinschaften und Völker nach, könnt ihr eine Brüderlichkeit finden, die so wahrhaftig ist? Liest nach über die noblen Menschen! Ist eine derartige Opferbereitschaft dokumentiert?

Zum Märtyrer wurde Abu Fadl al Abbas wegen den höchsten Prinzipien, deren Leitsatz sein Bruder Imam Hussein (as) hochhielt und dazu zählten die Urteile des Korans herrschen zu lassen, Gerechtigkeit zwischen den Menschen zu schaffen und die Gaben der Erde zu verbreiten, denn diese sind das Recht aller.

Zum Märtyrer wurde Abu al Fadl, um dem muslimischen Menschen seine Freiheit und seine Ehre zurückzugeben, um die Barmherzigkeit des Islam zwischen den Menschen zu verbreiten, Gerechtigkeit und Unterdrückung zu vernichten und eine Gesellschaft zu schaffen, in der die Angst keinen Platz finden.

Abu Fadl al Abbas hielt die Fackel der Freiheit und des Stolzes und führte damit die Märtyrer zum Feld der Ehre, zum Feld des Stolzes und zum Sieg der islamischen Völker, die unter der Unterdrückung leiden mussten.

Abu Fadl al Abbas begab sich auf das Feld des Kampfes, um das Wort Allahs hochzuhalten, jenes Wort, das den Pfad für ein ehrenwertes Leben zwischen den Menschen darstellt.

So sei der Friede auf dich, o Aba al Fadl, denn in deinem Leben und deinem Martyrium finden sich alle menschlichen Werte wieder und es ist bereits genügend, dass du allein ein wunderbares Beispiel für die Märtyrer von at-Taf bist, die den Gipfel der Ehre und des Ruhms in der arabischen und islamischen Welt bestiegen.