Die Beileidsprozessionen begannen in den frühen Morgenstunden dieses 7. Tages des Monats Safar mit Beileidsprozessionen, die durch die Straßen der heiligen Stadt Karbalaa zogen, um des traurigen Jahrestages zu gedenken und das Ausmaß der Tragödie zu verdeutlichen.
Die Gläubigen bekundeten Imam Al-Hussein und seinem Bruder Aba al-Fadl Al-Abbass (Friede mit ihnen) ihr Beileid zum Jahrestag des Märtyrertodes von "Kareem (dem Großzügigen)" Ahl al-Bayt Imam Al-Hassan (Friede mit ihnen), wobei sie betonten, dass sie weiterhin jedes Jahr der schmerzlichen Anlässe der Ahl Al-Bayt (Friede mit ihnen) gedenken und das Versprechen erneuern, dem von den Ahl Al-Bayt (Allahs Gebete auf ihnen) vorgegebenen Weg zu folgen.
Herr Sadiq Hussein al-Anbari, einer der Diener der Husseini-Prozession, sagte, dass "die Menschen in Karbala jedes Jahr den Anlässen der Ahl Al-Bayt (Friede mit ihnen) gedenken und Kondolenzmärsche veranstalten, um der traurigen Tragödie zu gedenken".
Er fügte hinzu: "Zu den Beileidsveranstaltungen gehörten die Beerdigung des symbolischen Sarges von Imam Al-Hassan (Friede mit ihm) vom Bagdad-Tor zu den beiden heiligen Schreinen, die Rezitation der Husseini-Klagen und die Einrichtung eines Beileidsrates im Hof von Imam Al-Hussein (Friede mit ihm)".
Sayed Jassim Hussein, einer der Diener der Husseini-Kondolenzzüge, sagte: "Die Husseini-Kondolenzzüge zogen durch die Straßen der heiligen Stadt Karbala, sangen die Husseini-Klagelieder und hissten schwarze Fahnen, um ihre Trauer und ihren Schmerz über die Unterdrückung der Ahl Al-Bayt (Friede mit ihnen) auszudrücken.
Die Abteilung für Husseini-Riten und Prozessionen arbeitet an der Entwicklung eines integrierten Plans für das Gedenken an religiöse Ereignisse, den Empfang von Trauernden, die Durchführung ihrer Ziyarat und den Zugang zu den heiligen Stätten.